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Dienstag, 17.08.2010:
Bezahlter Sex-Urlaub wegen Lernschwäche:
Rotlicht-"Therapie" für 21-jährigen Briten
Weil ein junger Mann an einer Lernschwäche leidet und deshalb keine Frauen kennenlernt, wurden ihm jetzt Staatsgelder zugesichert. Damit wird ihm der Liebestrip nach Amsterdam ermöglicht - wo die Prostituierten bereits auf ihn warten.
Der Sozialarbeiter des 21-jährigen Briten berief sich laut der britischen Tageszeitung "Daily Mail" auf Sex als Grundrecht und beschreibt seinen Patient als frustrierte Jungfrau. Also geht es für ihn nächsten Monat ab ins Rotlichtviertel von Amsterdam, wo er mit seinem persönlichen Budget machen kann, was er will.
Der Betreuer sagt über seinen Klienten, er sei ein verärgerter, frustrierter und ängstlicher Mensch, der Sex benötigt. "Die Frauen in Amsterdam arbeiten legal und geschützter als britische Prostituierte. Lasst ihn etwas Spaß haben – ich hätte den auch gern!" Und meint weiter: "Wer sagt denn er könne nicht tun, was er will? Wir können einen jungen Mann nicht einschränken, der die Welt erleben will."
Kritik
Kritiker meinen dazu, dass es bedenklich wäre Steuergelder für Sex-Urlaube zu benutzen. Neil Coyle, Vorsitzender der Organisation "Disability Alliance", meint dazu: "Wenn jemand Hilfe vom Staat beantragt, braucht er Unterstützung beim Waschen und Anziehen. Nicht beim Sex."
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