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Freitag, 23.07.2010:
Diskussion um Bordell-Parkdeck fährt sich ein
Weinheim. (nam) "Wir sind von einer Bordellnutzung weiter entfernt als je zuvor": Zu dieser Aussage von Oberbürgermeister Heiner Bernhard fügte Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in der gestrigen Gemeinderatsitzung Folgendes hinzu: "Wir sind näher an einer Alternative dran als je zuvor".
Demnach lägen zwischen den Vorstellungen von Investor und Grundstückseigentümer und damit einer Einigung auf eine alternative Nutzung der Hildebrand'schen Mühle nur noch wenige zehntausend Euro, so Fetzner. Er kündigte an, dass sich die Verwaltung vorstellen könne, auf eine künftige Genehmigungsgebühr für einen Umbau der Mühle zu verzichten - ein Entgegenkommen, wenn die Stadt die erteilte Baugenehmigung für das Bordell zurückerhält. Damit wäre der Bestandsschutz für das Freudenhaus in der Mühle aufgehoben und das Thema endgültig vom Tisch. Denn jeden weiteren Antrag würde dann die Sperrgebietsverordnung an dieser Stelle unterbinden.
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