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Donnerstag, 15.12.2011:

Frau (27) erpresst Internet-Affäre Nach Kontaktbörse Sex gegen Geld

Rothenburgsort – Liebesfalle Internet! Sie lernten sich in einer Kontaktbörse im Netz kennen. Nach dem ersten Treffen, nach dem ersten Sex, versuchte „Kisslucy" dann 500 Euro von ihrem neuen Freund zu erpressen.


Rothenburgsort – Liebesfalle Internet! Sie lernten sich in einer Kontaktbörse im Netz kennen. Nach dem ersten Treffen, nach dem ersten Sex, versuchte „Kisslucy" dann 500 Euro von ihrem neuen Freund zu erpressen.

Die angeklagte Kartoffelsortiererin Sindy S. (27) und ihr Opfer, der Angestellte Frank M. (40, Name geändert), tauschten sich ein paar Tage im Chatroom der Internet-Kontakt-Börse www.kn*****.de aus. Frank M., Mittwoch vor dem Amtsgericht Barmbek: „Sie wollte sich mit mir treffen. An einer Bushaltestelle."​

Die vorbestrafte Angeklagte (Körperverletzung, Diebstahl, Brandstiftung) ist geständig: „Ich bin auch kein Model. Aber er war überhaupt nicht mein Ding. Daher bot ich ihm Sex für 100 Euro an. Ich hatte es für Geld noch nie getan." ​

Die beiden sahen sich also am 10. August 2011 gegen 15 Uhr an einer Bushaltestation in Rothenburgsort. Frank M.: „Wir suchten uns ein grünes Rasenstück. Wir legten uns auf unsere Jacken und hatten geschützten Sex. Es war schön. Ich gab ihr das Geld, wie bei einer Prostituierten."​

Aber für die Angeklagte war die Sache nach dem 15-minütigen Kontakt noch nicht erledigt.

Gegen 16.40 Uhr schickte die Hobby-Prostituierte eine erste SMS: „Ich habe alles mit Handy-Kamera aufnehmen lassen. Du arbeitest doch im öffentlichen Dienst. Dann verlierst du deinen Job."

Mit der zweiten Kurznachricht wurde sie konkreter: „Ich will 500 Euro von dir. Sonst gebe ich das Fotomaterial einer Zeitung."

Und in der dritten SMS: „Ich bin erst 17 Jahre." Doch Frank M. reagierte nicht auf die bösen Botschaften, sondern ging sofort zur Polizei. Anzeige!​

Urteil: 1050 Euro Geldstrafe wegen versuchter Erpressung. ​Und die Bilanz des Opfers: „Ich unterhalte mich seitdem nur noch mit Menschen im Netz. Aber Treffen sind mir inzwischen zu gefährlich."

 

Wie dumm ist die eigentlich? Also wer glaubt einer 27 jährigen das sie 17 ist.

Aber man sieht mal wieder was sich so alles im Netz anbietet und wie gefährlich das alles werden kann.



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