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Mittwoch, 30.06.2010:
Hells Angels: Hanebuth dementiert Korruptionsaffäre und Verstrickung Wulffs
Liebe Mittelhessenblogleser: „Herr Hanebuth kennt Christian Wulff nicht einmal vom Sehen”, lautet der zentrale Satz einer kurzen und prägnanten Stellungnahme der Hells Angels, die kurz nach 16.31 Uhr das Mittelhessenblog erreichte.
Hanebuth bestreitet die Kenntnis einer Korruptionsaffäre, wie sie der Weserkurier am 13. Mai 2010 beschrieben hatte. In dem Zusammenhang ist in der Mailmitteilung der Hells Angel von bereits erstatteten Strafanzeigen die Rede. Dem Weserkurier werfen die Hells Angel eine Hetzkampagne vor. Die Verbindung zwischen den Hells Angels und den Hannoverschen Justizbehörden hatte der Weserkurier durch diesen Satz hergestellt: „In F.s Bordell war der Anklagevertreter damals häufig zu Gast, angeblich um gegen die Hannoveraner Kiezgröße Frank Hanebuth und dessen Rockerbande „Hell’s Angels” zu ermitteln. Das schriftliche Fixieren möglichst jeden Details ist das A und O staatsanwaltlichen Arbeitens, doch Görlich dokumentierte seine angeblichen Ermittlungen kaum.” Der Weserkurier selber beruft sich auf Erkenntnisse der Polizei. Desgleichen schreibt das Blatt darüber, dass die Hannoveraner Hells Angels sich einerseits mit Aufbauen von Drohkulissen das Rotlichtmilieu erschlossen hätten, andererseits sich unter Hanebuth Einfluss bis in die höchsten wirtschaftlichen und politischen Ränge sichern wollten.
Die Stellungnahme der Hells Angels:
Stellungnahme der Hells Angels zu möglicher Verstrickung Wulffs in Hannoverscher Justizaffäre vom 29. Juni 2010:
Hallo,
unter Bezugnahme auf ihre mail teile ich ihnen mit, das Herrn Hanebuth
nichts von einem solchen Korruptionsfall oder einer auch nur entfernt
ähnlichen Affäre bekannt ist. Er kennt Christian Wulff nicht einmal vom
Sehen. Falls sie einer der Hetzkampagnen des Weserkurier aufgesessen sind,
sollten sie wissen, dass in diesen Angelegenheiten mittlerweile
Strafanzeige erstattet wurde.
Mit bestem Gruss
Django
HELLS ANGELS MC
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