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Montag, 27.12.2010:
Interview Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil
Bei diesem Interview merkt man schon das die Politik schon aufgegeben hat gegen die Rockerbanden vorzugehen.
Oder gar selbst schon zu arg mit ihnen verbandelt ist!
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Nicht alle Schlagzeilen waren positiv. Journalisten aus ganz Deutschland haben in diesem Jahr über Hannover als Hochburg der Hells Angels berichtet. Aber in Rat und Stadtverwaltung scheint man sich mit dem Thema nicht beschäftigen zu wollen?
Das Thema Hells Angels macht nur einen kleinen Ausschnitt der überregionalen Berichterstattung aus. Letztlich ist den Journalisten klar, dass Hannover keine Hochburg der Kriminalität ist. Dennoch ist es mir alles andere als lieb, dass Hannover als Zentrum der Hells Angels gilt. Wir leben in einem Rechtsstaat und jeder hat einen Anspruch darauf, fair behandelt zu werden. Die Hells Angels bieten hier derzeit keine offene Flanken.
Gibt es denn keine Möglichkeiten, die Dominanz der Rockerbande, die ja als verbrecherische Organisation eingestuft wird, am Steintor zurückzudrängen?
Wir unterstützen die Präsenz, die die Polizei jetzt dort zeigt. Die Einflussmöglichkeiten der Stadt sind begrenzt. Wir sind als Bauaufsicht gefragt und müssen Veranstaltungen genehmigen. Unsere Vorgaben sind streng. Für viele Partybesucher macht leider gerade die Mischung aus schmuddeligem Kiez und Klubkultur den Reiz des Steintorviertels aus.
Dann ist ja das Konzept von Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth aufgegangen, nämlich genau diese Verbindung herzustellen und für seine Machenschaften zu nutzen.
Ich betone, wir tun alles, was wir im Rechtsstaat tun können.
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