Service

  Kontakt / Impressum

  Gute Bordell Seiten

 Erotik Werbung

 News
Achtung!! Sie haben eigene News oder irgend eine Sonderaktion die Sie hier veröffentlichen möchten?

Einfach eine Mail mit der Info an uns! Das ist absolut kostenlos.
<< Zurück zur News-Übersicht

Mittwoch, 21.07.2010:

Kaum Probleme mit Bordell-Prostitution

Prostitution ist ein legales Gewerbe; wird es von Ausländerinnen ausgeübt, hat das Amt für Wirtschaft und Arbeit mitzureden. Dieses stellt nun fest: Bei einer Berufsausübung im Bordell gibt es deutlich weniger Probleme als auf dem Strassenstrich.

 

Die skandalträchtigen Schlagzeilen jagen sich: Missstände und Auswüchse auf dem schweizweit berühmt-berüchtigten Zürcher Strassenstrich, Menschenhandel, Zwangsprostitution, tiefe Preise, wenig Hygiene und Gesundheitsvorsorge, ausbeuterische Zuhälter und Freier. Die Quartierbevölkerung spricht von einer zunehmenden Belastung, von mehr Autos, die auf den Strassen zirkulieren, von Unrat auf den Trottoirs und Plätzen. Und nun kommt am Freitag das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) und sagt ganz pragmatisch: Prostitution ist ein Beruf und legal. Wird er in Bordellen oder Klubs ausgeübt, gibt es kaum Probleme. Und: Nicht alle Prostituierten sind Opfer.

Politische Vorstösse

Grund für AWA-Chef Bruno Sauter, mit dem Thema Prostitution vor die Medien zu treten (und die Medienvertreter kamen in hellen Scharen), waren einerseits solche Schlagzeilen und andererseits die neusten politischen Vorstösse, die meist unweigerlich auf die Schlagzeilen folgen. So verlangt beispielsweise Kantonsrat und CVP-Fraktionspräsident Philipp Kutter (Wädenswil) in einer Motion, es seien die Bordellbetreiber vermehrt an die Kandare zu nehmen, um gegen die «schwierige Situation» der Frauen etwas Griffiges unternehmen zu können. Und Fraktionskollege Lorenz Schmid (Männedorf) will per Postulat erreichen, dass sich der Kanton in die Stadtzürcher Strassenstrich-Frage einmischt.

AWA-Chef Sauter wagte es, sich mit unspektakulären Fakten und Zahlen in die Diskussion einzumischen. Es gebe kantonsweit derzeit 193 bordellartige Betriebe, die würden durchschnittlich zweimal pro Jahr kontrolliert, und man stelle kaum Auswüchse, illegales Tun oder andere Probleme fest. Im Gegenteil: Prostitution im Salon habe gegenüber dem Strassenstrich markante Vorteile. Stichworte dazu sind etwa die Hygiene oder die Sicherheit, aber auch der soziale Kontakt unter den Frauen. Gerade weil die Bordell-Prostitution für die Sexarbeiterinnen wie auch für die Bevölkerung mit weniger Nachteilen verbunden ist, hat Bruno Sauter wenig Verständnis für eine Weisung aus Bundesbern, die man im Kanton Zürich (wie auch in den Kantonen Genf und Bern) schlichtweg ignoriert. Das Bundesamt für Migration vertritt kurioserweise die Auffassung, jede Frau, die in einem Salon arbeite, sei stets als unselbständig erwerbend zu betrachten; unabhängig davon, wie die Abmachung mit dem Bordellbetreiber aussieht. Daran hält sich das AWA nicht, und der Amtschef erläuterte gestern den Grund für den Zürcher Ungehorsam.

Bei Ausländerinnen aus jenen EU-Ländern, für die noch nicht die volle Freizügigkeit gilt, spielen arbeitsmarktrechtliche Beschränkungen. Wer im Kanton Zürich selbständig erwerbend Dienstleistungen erbringen will, meldet sich beim AWA an und bekommt eine Bestätigung für neunzig Tage pro Kalenderjahr. Die Prostituierten haben persönlich vorbeizukommen, sich auszuweisen und anzugeben, wo sie tätig sein werden: in einem Betrieb, einer Privatwohnung oder auf der Strasse. Arbeiten sie im Bordell, so müssen sie eine vom Betreiber unterzeichnete Vereinbarung vorlegen, die über die Organisation des Arbeitseinsatzes, die Infrastruktur und die Art der Entlöhnung Auskunft gibt. Die Meldebestätigung kostet 25 Franken, wird in der Regel am folgenden Arbeitstag ausgehändigt – und dem Amt für Quellensteuer zugestellt. «Werden die Frauen jedoch als unselbständig erwerbend eingestuft», so Sauter, «brauchen sie eine Arbeitsbewilligung und belasten die Kontingente. Zudem gilt der Inländervorrang.» All diese Auflagen würden wohl dazu führen, dass zahlreiche Gesuche abgelehnt werden müssten.

Einfaches Meldeverfahren

Das heutige Meldeverfahren für einen neunzigtägigen Arbeitsaufenthalt sei nicht das Gelbe vom Ei, aber eine unkomplizierte, praktikable Lösung. Sauter weist warnend darauf hin, dass neue Auflagen und Einschränkungen die Prostituierten in die Illegalität treiben könnten. Ganz klar hält er die Situation am Strassenstrich aber für unbefriedigend. Darüber sei man in der Verwaltung departementsübergreifend im Gespräch. Den Vorschlag von Rechtsanwalt und Milieukenner Valentin Landmann, ein ehemaliges städtisches Fabrik- oder Industrieareal in eine Strichzone mit Infrastruktur umzuwandeln, findet Sauter prüfenswert.

«Nicht alle sind Opfer»

Bei den Neuanmeldungen machen die Ungarinnen immer noch den grössten Teil aus (44 Prozent). Das AWA bestätigt, dass die Ungarinnen hauptsächlich am Strassenstrich tätig sind, im Gegensatz etwa zu den Rumäninnen (27 Prozent), die meist in Etablissements arbeiten. Im Januar 2010 registrierte das AWA 416 Prostituierte, die sich neu anmeldeten, um in Bordellen zu arbeiten, 64 meldeten sich für den Strich an, und 14 gaben an, in einer Privatwohnung sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Bruno Sauter berichtete, die Frauen kämen zum Teil grüppchenweise, fröhlich lachend und schwatzend beim AWA vorbei; er nehme deshalb an, dass nicht alle Prostituierten Opfer seien oder unfreiwillig und unter Druck arbeiten müssten – was illegal ist und geahndet wird. «Unser Meldeverfahren ist derart einfach ausgestaltet, dass wir nicht von einer hohen Dunkelziffer ausgehen», so AWA-Chef Bruno Sauter.



 Neuste News aus Karlsruhe:

18.05.2012:  Mann schickte 17-jährige Schülerin auf den Strich

Erst soll er ihr die große Liebe vorgespielt haben – dann hat er sie... [mehr]

18.05.2012:  Überfall auf 92-Jährigen: Prostituierte verurteilt

In dem Prozess um einen Raubüberfall auf einen 92-jährigen Rentner am... [mehr]

18.05.2012:  Dopingdealer für Südbaden: Deckname Teris

Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt seit 2009 gegen einen... [mehr]

03.05.2012:  Griechen stellen AIDS Huren an den Pranger

Athen – Ihre Gesichter sind gezeichnet, sie sehen krank aus. Seit... [mehr]

03.05.2012:  Nymphomanin bringt Mann zum weinen

Münchner Nymphomanin, die vor wenigen Tagen einen Mann stundenlang... [mehr]

03.05.2012:  rosafarbenen Porsche Cayenne abgefackelt

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag vor einem Bordell im... [mehr]

27.04.2012:  Neugraben: Lieber Puff als Supermarkt

Liebesdienerinnen in Reizwäsche statt Männer im Blaumann? Investoren... [mehr]

21.04.2012:  Polizist kassiert Nackt-Foto statt Bußgeld

Düsseldorf – Schon wieder so eine kuriose Sexgeschichte!... [mehr]

08.04.2012:  Nicht mal vier Euro pro Freier

Stuttgart. In den sogenannten Flatratebordellen der Pussy-Clubs sind... [mehr]

08.04.2012:  Polizei machtlos gegen Rockergruppen in Deutschland

Zwei Beamte sind nur knapp einem Angriff der "Hells Angels" entkommen.... [mehr]


© 2008-2012 Bordelle-Karlsruhe.de  |  Impressum  |  Kontakt