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Montag, 19.09.2011:
Kirche stellt sich als Bordell heraus
Prostitution oder religiöse Freiheit - In den USA wird momentan ein sehr spezieller religiöser Fall diskutiert.
Die religiöse Gemeinschaft Phoenix Goddess Temple machte im US-Bundesstaat Arizona Geschäfte mit Sex. Tausende Dollar hat das Geschäft mit der Liebe monatlich eingespielt, berichtet unter anderem die Daily Mail.
Aufmerksam wurde die Polizei durch die Website der "Organisation". Die Website ist schon untertitelt mit "Blessing You with Sexual Wisdom". Der Absatz, "Sex ist die heilige und die heilende göttliche Kraft, die im Kern jedes menschlichen Wesens lebt", ließ die Beamten dann allerdings Recherchen anstellen.
Polizei greift ein
Das sei keine religiöse Denkweise mehr, sondern schlicht und einfach ein Bordell, wo man für Geld Sex kaufen kann, beurteilten die Ordnungshüter die Kirche. Deswegen verhaftete die Polizei auch 33 Mitarbeiter des Phoenix Goddess Temple.
Viele Anhänger der Religion verstehen das allerdings als Einschränkung der Religionsfreiheit. Schließlich sei es doch ihr gutes Recht, den schließlich würden sie ja nicht direkt Geld für die gegebene Liebe verlangen und alles laufe auf freiwilliger Basis.
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