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Samstag, 24.04.2010:
München: Razzia im Rotlichtmilieu
Als harmlose Freier getarnt zogen die Münchner Polizisten von Mittwoch bis Donnerstag durch 28 Bordellbetriebe und eine Anbahnungszone. Wenn eine Messe wie die Bauma in München läuft oder auch beim Oktoberfest, das viele Zuschauer in die Metropole zieht, steigen die Besucherzahlen im Rotlichmilieu, meldet die Münchner Polizei.
Außerdem lagen laut Polizei Hinweise vor, dass wegen der Bauma auch vermehrt illegale Prostitution angeboten wird. Tatsächlich konnten zwei Prostituierte und ein Callboy dabei erwischt werden, wie sie illegal in der Sperrzone ihrem Geschäft nachgingen.
Insgesamt 323 Prostituierte kontrollierten die Beamten bei ihren Besuchen. In die Kontrollen einbezogen wurden auch vier Cabaret- und Table-Dance-Betriebe, in denen 65 Frauen unter die Lupe genommen wurden.
Insgesamt, so meldet die Münchner Abendzeitung, habe die Szene aber wie frisch aufgeräumt gewirkt. Von über 300 Kontrollierten sind drei geschnappte in der Tat wenig. Die Münchner Bordellbetreiber haben sich, so das Blatt, auf die Kontrollen gezielt vorbereitet.
Der Trend sei schon in den letzten Jahren bemerkbar gewesen, weil immer weniger illegale Prostituierte der Polizei in Netz gingen. Auch Drogenmissbrauch und Waffenbesitz könne immer seltener nachgewiesen werden.
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