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Freitag, 20.05.2011:
Rotlichtgröße abgeschoben
Er war eine der mächtigsten Rotlicht-Größen Hamburgs: Musa A. (43) – bekannt unter dem Spitznamen „Bauchschuss-Musa“. Am Mittwoch ist der türkische Staatsangehörige in seine Heimat abgeschoben worden.
Musas Gangster-Karriere begann vor etwa 20 Jahren. Mit seiner Bande junger Türken, der „Gangster GmbH“, terrorisierte er alteingesessene Zuhälter, schoss um sich und eroberte Bordelle. Doch 2000 landete er im Knast, wurde später in die Türkei abgeschoben. Hier kassierte der einstige Betreiber des „Eros Laufhaus“ bei einem Streit im Milieu 2005 einen Bauchschuss. Zur Behandlung der Spätfolgen kehrte Musa nach Hamburg zurück.
Ab September 2008 soll er den ehemaligen Puff „Tropicana“ übernommen haben. Ende März 2009 wurde „Bauchschuss-Musa“ am Schulterblatt (Sternschanze) verhaftet. Er soll in seinem Bordell eine 16-Jährige zur Prostitution gezwungen haben. Da alle Zeugen schwiegen, wurde das Verfahren eingestellt. Jedoch saß Musa A. zuletzt hinter Gittern, weil ihm bei der Verhaftung eine scharfe Knarre aus der Hose gefallen war. In Begleitung von zwei Bundespolizisten wurde er jetzt mit dem Flieger in die Türkei gebracht. Dort ist er ein freier Mann.
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