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Donnerstag, 15.07.2010:
«Voodoo-Zuhälterin» zu sechs Jahren Haft verurteilt
Das Dortmunder Landgericht hat am Mittwoch eine in Dortmund lebende Nigerianerin wegen Menschenhandels und Zuhälterei zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Angeklagte hatte in den Jahren 2008 und 2009 mehrere junge Frauen aus Afrika mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und in Bordellen zur Prostitution gezwungen. Um die Frauen gefügig zu machen, waren sie vor ihrer Abreise zu einem Voodoo-Priester gebracht worden, der sie mit einem Schwur belegt hatte. «Die jungen Frauen fürchteten danach ihren Tod oder den ihrer Familie, wenn sie in Deutschland zur Polizei gehen würden», hieß es in der Urteilsbegründung.
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